Gesicherter Projektstand vom 12. Oktober 2026, kein Nachweis eines unveränderten August-Wortlauts. Aktuelle Datenschutzerklärung
Diese Erklärung beschreibt verständlich, welche personenbezogenen Daten die Website und die Android-App verarbeiten, warum dies geschieht, wie lange die Daten gespeichert werden und welche Rechte betroffene Personen haben. Hugos KinderApp enthält keine Werbung und kein Werbetracking. Die App-Konfiguration deaktiviert Analytics-Erfassung; die zuvor vorhandene Google-Analytics-Verknüpfung des Firebase-Projekts wurde am 9. Oktober 2026 getrennt. Ob frühere App-Versionen Analysedaten übertragen haben, ist damit nicht rückwirkend nachgewiesen.
Deine Daten gehören zu dir. Ein Elternteil richtet dein Kinderprofil ein. Die App speichert nur Angaben, die sie für ihre Funktionen braucht, zum Beispiel deinen Namen, dein Geburtsdatum, Nachrichten, freiwillig versendete Bilder sowie Spiel- und Lernergebnisse.
Die ausführlichen und rechtlich maßgeblichen Informationen stehen in den folgenden Abschnitten.
Verantwortlicher im Sinne der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) ist:
Swen Hugowski
Auf dem Kirchhof 12
37217 Witzenhausen
Deutschland
E-Mail: kontakt@hugoskinderapp.de
Der oben genannte Betreiberkontakt ist der Kontakt des Verantwortlichen, nicht der Kontakt einer unabhängigen Datenschutzbeauftragten oder eines unabhängigen Datenschutzbeauftragten. Eine entsprechende formelle Benennung ist nach Auskunft des Betreibers bisher nicht erfolgt.
Diese Datenschutzerklärung gilt für hugoskinderapp.de und die Android-App „Hugos KinderApp“. Daten stammen von Eltern, Kindern, verbundenen Familienkonten, den verwendeten Geräten und aus der technischen Nutzung des Dienstes. Kinder können kein eigenständiges Elternkonto anlegen. Kinderprofile werden durch eine sorgeberechtigte oder entsprechend bevollmächtigte Person eingerichtet.
Beim Aufruf der Website oder beim Herunterladen der APK verarbeitet der Server technisch notwendige Verbindungsdaten, insbesondere IP-Adresse, Zeitpunkt, angeforderte Adresse, übertragene Datenmenge, Statuscode sowie Angaben zu Browser und Betriebssystem. Die öffentliche Website verwendet keine Analyse-, Werbe- oder Social-Media-Dienste.
Zweck und Rechtsgrundlage: Bereitstellung, Fehleranalyse und Schutz vor Angriffen auf Grundlage von Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO.
Für Registrierung und Kontoverwaltung werden verarbeitet:
Das Geburtsdatum dient einer Plausibilitätsprüfung der Volljährigkeit. Eine behördliche Identitätsprüfung findet nicht statt.
Zweck und Rechtsgrundlage: Einrichtung und Durchführung des Nutzungsverhältnisses, Kontosicherheit und Support gemäß Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO; Schutz vor Missbrauch gemäß Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO.
Für ein Kinderprofil werden verarbeitet:
Die Daten werden durch das zugehörige Elternkonto bereitgestellt. Die Kinder-ID ist nicht öffentlich durchsuchbar. Eltern dürfen ein Kinderprofil nur anlegen, wenn sie hierzu sorgeberechtigt oder nachweisbar bevollmächtigt sind. Beim Anlegen bestätigt die kontoführende Person diese Berechtigung ausdrücklich und willigt gesondert in die für Profil, Kommunikation, Spiele und Lernen beschriebene Verarbeitung der Kinderdaten ein. Für bereits vorhandene Kinderprofile wird diese Bestätigung bei einer neuen maßgeblichen Rechtsfassung erneut abgefragt und mit Fassung und Zeitpunkt protokolliert. Die Verifizierung der E-Mail-Adresse weist den Zugriff auf dieses Postfach nach, nicht die Sorgeberechtigung. Das Elternkonto und die ausdrückliche Berechtigungserklärung werden protokolliert; eine amtliche Sorgerechtsprüfung findet im Regelfall nicht statt. Ob diese Maßnahmen für die jeweilige Risikosituation ausreichen, wird gesondert geprüft.
Kinder können einen bereits freigegebenen Direktkontakt eigenständig pausieren beziehungsweise blockieren. Solange die Sperre besteht, werden Direktnachrichten, Audio- und Videoanrufe sowie Spieleinladungen zwischen den beiden Kinderprofilen unterbunden. Die vorbereitete Erweiterung auf gemeinsame Gruppen ist im folgenden Veröffentlichungshinweis abgegrenzt. Gespeichert werden hierfür nur das Paar aus blockierendem und blockiertem Kinderprofil und der Zeitpunkt der Sperre; ein Grund oder zusätzlicher Nachrichteninhalt wird nicht gespeichert. Das blockierende Kind kann die Sperre wieder aufheben.
Aktuell veröffentlicht: 1.0.77. In dieser Version pausiert eine direkte Kontaktsperre gemeinsame Gruppen nicht automatisch.
Vorbereitet, noch nicht veröffentlicht: Gruppenkommunikation ist nur möglich, wenn alle Gruppenmitglieder untereinander freigegebene, nicht blockierte Kontakte sind. Fehlt auch nur eine Freigabe oder ist ein Kontaktpaar blockiert, pausiert die Kommunikation für die gesamte betroffene Gruppe, einschließlich Gruppennachrichten und Gruppenanrufen. Das gilt auch für andere Mitglieder dieser Gruppe. Die Prüfung verwendet die bereits vorhandenen Freigaben, Kontaktsperren und Gruppenmitgliedschaften; ein neuer Blockiergrund wird nicht erhoben. Der erweiterte Schutz greift erst mit der koordinierten Veröffentlichung von Server und App.
Zweck und Rechtsgrundlage: Bereitstellung des Kinderzugangs und kontrollierter Kontakte aufgrund einer wirksamen Einwilligung gemäß Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO. Soweit Art. 8 DSGVO anwendbar ist, ist in Deutschland unter 16 Jahren die Einwilligung oder Zustimmung der tatsächlich sorgeberechtigten Person erforderlich. Bei neuen Einwilligungen ab 16 genügt eine Elternbestätigung nicht allein aufgrund der Minderjährigkeit. Eine zuvor wirksam erteilte Elterneinwilligung endet nicht automatisch am 16. Geburtstag; das Kind muss seine Rechte selbst ausüben können. Ohne die für den Kinderzugang erforderliche Verarbeitung kann dieser nicht weiter bereitgestellt werden.
Offener Umsetzungsstand: Der derzeitige Anlagepfad erfasst die Erklärung des Elternkontos auch für neue Profile mit 16 oder 17 Jahren. Ein eigener altersabhängiger Einwilligungsweg sowie getrennte Freigaben und Widerrufsmöglichkeiten für optionale Spiele-/Lernverarbeitung sind noch nicht umgesetzt. Diese Information ersetzt keine wirksame Einwilligung. Für Widerruf, Berichtigung oder Löschung können sich Kinder und Sorgeberechtigte unmittelbar an kontakt@hugoskinderapp.de wenden; der Widerruf eines optionalen Zwecks setzt rechtlich nicht die Löschung des gesamten Profils voraus.
Gespeichert werden Text- und Familiennachrichten, Zeitstempel, Absender, Empfänger, Lesestatus, Gruppenbezug sowie freiwillig versendete Bilder, Videos und Dateien. Medien werden mit Eigentümer, Dateityp, Größe und einer technischen Prüfsumme erfasst. Inhalte sind nur für die nach dem Rollen- und Kontaktmodell berechtigten Personen abrufbar. Sie werden nicht zu Werbezwecken ausgewertet.
Ein berechtigtes Elternkonto kann die direkten Chatverläufe und den Familienchat des jeweils zugeordneten Kinderprofils einschließlich Nachrichten, Absendern, Zeitpunkten und freigegebenen Medien einsehen. Die Einsicht dient der altersgerechten Begleitung, der Wahrnehmung elterlicher Verantwortung und dem Schutz des Kindes. Eltern erhalten dadurch keinen Zugriff auf Chats fremder, nicht zugeordneter Kinderprofile. Kinder sollen vor der Nutzung verständlich über diese Einsichtsmöglichkeit informiert werden.
Zweck und Rechtsgrundlage: Für Eltern die Übermittlung und geräteübergreifende Bereitstellung der veranlassten Kommunikation gemäß Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO; für Kinderdaten aufgrund der beim Kinderprofil erteilten Einwilligung gemäß Art. 6 Abs. 1 lit. a in Verbindung mit Art. 8 DSGVO.
Für einen Anruf verarbeitet der Server kurzfristig Teilnehmerkennungen, Anzeigenamen, Anrufkennung, Anrufart, Status- und Signalisierungsdaten. Ton und Bild werden nicht aufgezeichnet. Die Übertragung erfolgt verschlüsselt über WebRTC direkt zwischen den Geräten oder, wenn eine direkte Verbindung technisch nicht möglich ist, verschlüsselt über den eigenen TURN-Server. Zur Ermittlung eines geeigneten Netzwerkwegs werden außerdem öffentliche STUN-Dienste von Google verwendet. Dabei können Google insbesondere IP- und Verbindungsdaten bekannt werden.
Zweck und Rechtsgrundlage: Aufbau des ausdrücklich gestarteten Anrufs für Eltern gemäß Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO und für Kinderdaten aufgrund der Einwilligung gemäß Art. 6 Abs. 1 lit. a in Verbindung mit Art. 8 DSGVO.
Die Standortfunktion ist optional und nicht Voraussetzung für die übrige App-Nutzung. Zuerst muss das zugehörige Elternkonto nach einem gesonderten Hinweis ausdrücklich einwilligen. Danach entscheidet das Kind auf seinem Gerät durch eine eigene aktive Freigabe. Erst wenn beide Entscheidungen vorliegen und Android die erforderlichen Berechtigungen erteilt hat, verarbeitet die App präzise Koordinaten, Genauigkeit, Zeitpunkt und technische Quelle der Messung. Android kann den Standort bei erteilter Hintergrundberechtigung ungefähr alle fünf Minuten oder nach einer Bewegung von etwa 50 Metern aktualisieren; Betriebssystem und Geräteeinstellungen können diese Abstände verändern. Auf dem Server werden der Freigabestatus, der Zeitpunkt seiner letzten Änderung und nur der jeweils zuletzt gemeldete Standort des Kindes vorgehalten; ein Bewegungsverlauf wird nicht angelegt. Das Kind kann die Freigabe in der App beenden und zusätzlich die Android-Berechtigung widerrufen. Das Elternkonto kann seine Einwilligung unabhängig davon im Elternbereich widerrufen. Auf dem Kindergerät stoppt die Übertragung auch ohne Internetverbindung lokal; der Widerruf wird zur Übermittlung vorgemerkt. Der zuletzt gespeicherte Serverstandort wird erst entfernt, wenn der Server den Widerruf empfangen und bestätigt hat. Bis dahin kann der zuvor gespeicherte Standort für berechtigte Eltern abrufbar bleiben. Bereits gesehene Daten lassen sich nicht zurückholen.
Die Karte wird nicht automatisch von einem externen Anbieter geladen. Erst nach einem gesonderten Klick in der Elternansicht wird OpenStreetMap eingebunden. Dabei erhält die OpenStreetMap Foundation die IP-Adresse des Eltern-Geräts und den für den Standort gewählten Kartenausschnitt. Ohne diesen Klick bleibt der zuletzt gemeldete Standort verfügbar, es werden aber keine Kartendaten von OpenStreetMap geladen.
Zweck und Rechtsgrundlage: Die Standortverarbeitung erfolgt aufgrund der gesonderten, protokollierten und jederzeit widerrufbaren Einwilligung des Elternkontos gemäß Art. 6 Abs. 1 lit. a in Verbindung mit Art. 8 DSGVO und erst nach der zusätzlichen freiwilligen Aktivierung durch das Kind. Das optionale Laden der externen Karte erfolgt aufgrund einer weiteren vorherigen Einwilligung gemäß Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO. Durch Ausblenden werden keine weiteren Karteninhalte geladen; die Rechtmäßigkeit der bereits erfolgten Übertragung bleibt von einem Widerruf unberührt.
Zur Anzeige von Fortschritten werden Spiel- beziehungsweise Lernart, Punktzahl, erreichbare Höchstpunktzahl, Schwierigkeitsstufe, Dauer, technische Detailwerte und Zeitstempel verarbeitet. Außerdem können Lernserien und zuletzt absolvierte Einheiten gespeichert werden. Diese Daten dienen ausschließlich den App-Funktionen und werden nicht für Werbung oder ein kommerzielles Profiling genutzt.
Zweck und Rechtsgrundlage: Bereitstellung der gewählten Lern- und Spielfunktionen für Kinderdaten aufgrund der Einwilligung gemäß Art. 6 Abs. 1 lit. a in Verbindung mit Art. 8 DSGVO.
In der optionalen Familienzeit werden erst beim bewussten Teilen Beiträge an den eigenen Server gesendet: Abenteuerkennung, zugeordnetes Kinderprofil, beitragendes Konto, Lesestatus, ausgewählte Rätselantwort, erledigte freiwillige Aufgabe, Farbflächen eines kleinen gemeinsamen Bildes sowie Änderungszeit und technische Versionsnummer. Diese Beiträge können nur das Kind und aktuell berechtigte, zugeordnete Elternkonten sehen. Es gibt keine öffentliche Galerie, keine neuen Kontaktfreigaben und keine Pflicht, Fotos oder Aufnahmen einzusenden. Jede Person kann ihren eigenen Beitrag löschen. Ohne weitere Änderung wird dieser Beitrag nach 90 Tagen nicht mehr angezeigt und im nächsten täglichen Löschlauf entfernt; bei Löschung des beitragenden Kontos oder des Kinderprofils wird er ebenfalls entfernt. Damit verspätete Speicheraufträge gelöschte Inhalte nicht wiederherstellen, bleibt danach nur eine technische Löschversionsnummer je beteiligtem Konto und Kinderprofil bis zur Kontolöschung erhalten. Sie enthält weder Geschichtenkennung noch Lesestatus, Antworten oder Bildinhalte.
Lesegröße, gewählte Textstufe und ein unterbrochener Lesestand können getrennt nach Konto auf dem jeweiligen Gerät gespeichert werden. Für altersgerechte Geschichten wird das eigene Kinderprofil abgefragt. Lokal bleibt nur die bestätigte Altersgruppe für höchstens 30 Tage zur Offline-Nutzung verfügbar, nicht das Geburtsdatum aus dieser Abfrage. Diese Lesehilfen werden nicht mit anderen Familienmitgliedern synchronisiert. Ein Zurücksetzen ist im Lesebereich möglich. Die bereits beschriebene Speicherung von abgeschlossenen Lernergebnissen bleibt davon getrennt. Die Familienzeit ergänzt die freiwillig gewählten Lern- und Spielfunktionen; sie ist keine Voraussetzung für Chat oder Anrufe. Für Kinderdaten gilt die unter 3.7 erläuterte Einwilligung, für aktiv teilnehmende Eltern die Bereitstellung der gewählten Funktion gemäß Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO.
Bei einer Supportanfrage werden die eingegebenen Kontakt- und Nachrichteninhalte sowie der Bearbeitungsstatus verarbeitet. Bitte keine unnötigen sensiblen Angaben in Supportnachrichten senden.
Zweck und Rechtsgrundlage: Bearbeitung der Anfrage gemäß Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO beziehungsweise Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO.
Über die öffentliche Seite Inhalt melden können mögliche Rechtsverletzungen, Verstöße gegen die Nutzungsbedingungen und Gefährdungen von Kindern gemeldet werden. Verarbeitet werden Inhaltsart, genaue Fundstelle, gegebenenfalls eine Nachrichten-ID, Meldegrund, ausführliche Begründung, die Gutgläubigkeitsbestätigung sowie grundsätzlich Name und Kontakt-E-Mail der meldenden Person. Betrifft eine Meldung mutmaßlichen sexuellen Missbrauch, sexuelle Ausbeutung, eine sexuelle Missbrauchsdarstellung eines Kindes oder Cybergrooming, kann sie aufgrund der im Formular erläuterten Kinderschutz-Ausnahme ohne Namen und Kontakt-E-Mail übermittelt werden. Zusätzlich fallen Zeitpunkt, Bearbeitungsstatus und die für Übermittlung, Sicherheit und Missbrauchsschutz erforderlichen technischen Verbindungsdaten an.
Bei einer Meldung aus der angemeldeten App wird zusätzlich eine Kopie der betroffenen Nachricht mit Inhalt, Medienverweis, Zeitpunkt und den zum Chat gehörenden Kennungen gesichert. Zugehörige Medien können als Belege aufbewahrt werden. Diese Meldungsbelege sind nur für befugte Bearbeitende zugänglich und werden nicht allein durch eine spätere Nachrichten- oder Kontolöschung entfernt. Das öffentliche Formular erstellt keine solche automatische Nachrichtenkopie.
Meldedaten werden ausschließlich zur Eingangsbestätigung, Prüfung, Rückfrage, Gefahrenabwehr, Entfernung oder Sperrung betroffener Inhalte und Konten, Dokumentation der Bearbeitung sowie zur Erfüllung gesetzlicher Melde-, Auskunfts- oder Mitwirkungspflichten verwendet. Meldungen werden nicht öffentlich angezeigt. Bitte keine Passwörter, PINs, unnötigen Gesundheitsdaten oder andere nicht für die Prüfung erforderliche Angaben übermitteln. Darstellungen mutmaßlichen sexuellen Kindesmissbrauchs dürfen nicht heruntergeladen, weitergeleitet oder in das Formular kopiert werden; zur Auffindbarkeit genügen die genaue Fundstelle und eine sachliche Beschreibung.
Zweck und Rechtsgrundlage: Erfüllung gesetzlicher Pflichten zur Bearbeitung hinreichend konkreter Hinweise gemäß Art. 6 Abs. 1 lit. c DSGVO sowie, soweit keine besondere Rechtspflicht greift, das berechtigte Interesse an Kinderschutz, Missbrauchsabwehr, sicherem Betrieb und Rechtsverteidigung gemäß Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO. Soweit die Meldung der Durchführung oder Durchsetzung des Nutzungsverhältnisses dient, kommt ergänzend Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO in Betracht.
Für Android-Benachrichtigungen nutzt die App Firebase Cloud Messaging (FCM), einen Dienst von Google. Verarbeitet werden ein gerätebezogener Push-Token, eine Firebase-Installationskennung und für die Zustellung notwendige Angaben. Abhängig vom Ereignis können ein Anzeigename, eine allgemeine Nachrichtenvorschau ohne Chatinhalt, Anrufdaten oder Daten einer Spieleinladung an FCM übermittelt werden. Der vollständige Inhalt einer Chatnachricht wird nicht in die Push-Benachrichtigung aufgenommen. Benachrichtigungen lassen sich in Android deaktivieren.
Zweck und Rechtsgrundlage: Bei Eltern kommt Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO nur für die zur ausdrücklich gewünschten Hintergrundzustellung erforderliche Verarbeitung in Betracht. Für Kinderdaten beruht das vorgesehene Modell auf einer wirksamen Einwilligung gemäß Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO unter Beachtung von Art. 8 DSGVO. Das betrifft auch kindbezogene Angaben in Hinweisen an Eltern. Einwilligungsbasierte Verarbeitung wird nach Widerruf nicht ersatzweise auf ein allgemeines Betriebsinteresse gestützt.
Die Android-Benachrichtigungserlaubnis ist keine eigenständige DSGVO-Einwilligung. Eine ausdrückliche, getrennte Push-Auswahl mit nachvollziehbarer Zuordnung zum Profil ist noch umzusetzen. Für Speicherungen und Zugriffe auf dem Gerät gilt zusätzlich § 25 TDDDG: Die Ausnahme vom Einwilligungserfordernis setzt voraus, dass der jeweilige Zugriff für den ausdrücklich gewünschten Dienst unbedingt erforderlich ist; sie gilt nicht pauschal für alle SDK-Zugriffe.
Im Google-Projekt umgesetzt am 9. Oktober 2026: Die optionale Nutzung von Firebase-Dienstdaten für andere Google-Dienste ist ausgeschaltet; die Analytics-Verknüpfung wurde getrennt. Notwendige Firebase-Verarbeitung und verbleibende Dienstdaten sind dadurch nicht vollständig abgeschaltet. Die Analytics-Property und mögliche historische Daten wurden nicht gelöscht.
Vorbereitet, noch nicht veröffentlicht: Der überarbeitete Server verwendet allgemeine Hinweise ohne persönliche Absender- oder Gruppennamen und lässt nur festgelegte Zustell- und Ereignisfelder zu. Technische Kennungen bleiben personenbezogen beziehungsweise zuordenbar; dies ist keine Anonymisierung. Die Änderung wird erst nach Veröffentlichung des Servers wirksam.
Webserver und Anwendung protokollieren in begrenztem Umfang technische Ereignisse. Dazu können IP-Adresse, Zeitpunkt, aufgerufene Schnittstelle, Statuscode und technische Fehlermeldungen gehören. Passwörter, PINs und vollständige Authentifizierungswerte werden nicht in regulären Zugriffslogs protokolliert. URL-Parameter werden dort ausgelassen; Einmalwerte in Bestätigungs-, Rücksetz- und Freigabelinks werden durch einen neutralen Platzhalter ersetzt.
Zweck und Rechtsgrundlage: Angriffserkennung, Stabilität und Fehlerbehebung gemäß Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO.
Die App fordert Berechtigungen nur für die jeweils zugehörige Funktion an:
Berechtigungen können in den Android-Einstellungen entzogen werden. Dann stehen die betroffenen Funktionen gegebenenfalls nicht oder nur eingeschränkt zur Verfügung. Eine Geräteberechtigung bedeutet nicht automatisch, dass Daten an den Server übertragen werden; maßgeblich ist die jeweils aktiv genutzte Funktion.
Personenbezogene Daten werden nicht verkauft. Technisch notwendige Empfänger sind:
Darüber hinaus werden Daten nur offengelegt, wenn dies gesetzlich vorgeschrieben, zur Rechtsdurchsetzung erforderlich oder von der betroffenen Person veranlasst ist.
deleteToken() an. Ein zusätzlicher Löschpfad über FirebaseInstallations.delete() mit gespeicherten Wiederholungsaufträgen ist experimentell und in beiden Release-Varianten deaktiviert: Sein Zusammenspiel mit automatischer Token-Erneuerung im Hintergrund ist noch nicht ausreichend abgesichert. Die separate FID-Löschung bleibt deshalb offen. Eine Kontolöschung über die Website kann einen Geräteaufruf nicht unmittelbar auf dauerhaft offline gebliebenen Geräten ausführen. Auch Deinstallation oder gelöschte App-Daten können einen noch offenen lokalen Auftrag entfernen. Für die aktuell veröffentlichte App wird dieser zusätzliche Löschweg nicht zugesagt. Laut Firebase-Datenschutzinformation kann die Entfernung FID-bezogener Daten aus Live- und Sicherungssystemen nach einem Löschaufruf bis zu 180 Tage dauern; dies ist keine sofortige weltweite Löschzusage.Die Kontolöschung entfernt das Elternkonto, die von diesem Konto angelegten Kinderprofile und die zugehörigen Daten im auf der Löschseite beschriebenen Umfang aus dem regulären App-Betrieb. Nur als Mitelternteil betreute Kinderprofile eines anderen Elternkontos bleiben bestehen; der Zugriff über das gelöschte Konto endet. Wird das anlegende Elternkonto gelöscht, werden dessen Kinderprofile auch bei einer bestehenden Mitelternverknüpfung entfernt. Inhaltsmeldungen und darin gesicherte Nachrichtenkopien und Medien bleiben für befugte Bearbeitende nach den oben genannten Fristen verfügbar. Bereits vorhandene Sicherungskopien laufen gesondert aus und werden bis dahin nicht für andere Zwecke verwendet. Gesetzliche Pflichten oder die Sicherung konkreter Rechtsansprüche können im Einzelfall eine längere Speicherung erfordern.
Es werden dem Risiko angemessene technische und organisatorische Maßnahmen eingesetzt. Dazu gehören TLS-verschlüsselte Verbindungen, gehashte Passwörter und PINs, rollenbezogene Zugriffsprüfungen, geschützte Medienabrufe, kurzlebige Anruf-Zugangsdaten, begrenzte Anmeldeversuche, Firewall- und Serverhärtung sowie zugriffsbeschränkte Sicherungen. Der Anmeldetoken wird auf unterstützten Android-Geräten im geschützten App-Speicher abgelegt. Ein absoluter Schutz vor allen Risiken kann bei keiner Internetübertragung zugesichert werden.
Nach den gesetzlichen Voraussetzungen bestehen insbesondere folgende Rechte:
Anfragen können an kontakt@hugoskinderapp.de gerichtet werden. Zur Vermeidung einer Herausgabe an Unbefugte kann ein angemessener Identitätsnachweis erforderlich sein.
Betroffene Personen können sich außerdem bei einer Datenschutzaufsichtsbehörde beschweren. Zuständig für den Verantwortlichen ist der Hessische Beauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit, Postfach 3163, 65021 Wiesbaden, datenschutz.hessen.de.
Kinder können keinen eigenen Elternvertrag schließen. Elternkonten steuern Anlage und Löschung der Kinderprofile sowie die Kontaktfreigaben. Für das Anlegen eines Kinderprofils werden Berechtigung und Einwilligung gesondert bestätigt. Für den Standort sind zusätzlich eine ausdrückliche Elternentscheidung und eine eigene Aktivierung durch das Kind erforderlich. Eltern sollen ihre Kinder altersgerecht über die Datenverarbeitung informieren und besonders bei Standort, Kamera, Mikrofon und dem Teilen von Medien die Rechte und Interessen des Kindes berücksichtigen. Daten von Kindern werden weder für Werbung noch für kommerzielle Persönlichkeitsprofile verwendet.
Berechtigte Elternkonten können die direkten Kinderchats und den Familienchat des zugeordneten Kinderprofils zum Zweck der Begleitung und des Kinderschutzes einsehen. Diese Möglichkeit wird Kindern in dieser Erklärung offengelegt und soll von Eltern nicht als heimliche oder grenzenlose Überwachung eingesetzt werden. Die Anbieter-Alterskennzeichnung lautet nach eigener Einschätzung ab 6 Jahren mit elterlicher Begleitung. Sie ist keine amtliche Freigabe oder Prüfung durch USK, KJM oder eine Landesmedienanstalt und führt nicht zu einer zusätzlichen Datenverarbeitung.
Kinder behalten zusätzlich eine eigene Schutzmöglichkeit: Sie können freigegebene Direktkontakte selbst pausieren oder blockieren und die Sperre später wieder aufheben. Während der Sperre werden Direktnachrichten, Anrufe und Spieleinladungen des betroffenen Kontakts gestoppt. Die noch nicht veröffentlichte Erweiterung pausiert zusätzlich die Kommunikation in betroffenen gemeinsamen Gruppen für alle Mitglieder, sobald eine Freigabe fehlt oder ein Kontaktpaar blockiert ist; siehe Veröffentlichungsstand der Gruppenprüfung.
Die öffentliche Website setzt keine Cookies und verwendet keinen Analyse- oder Werbespeicher. Der Abruf der Versionsinformation und der APK erfolgt vom eigenen Server. Erst das freiwillige Öffnen eines externen Links führt zum jeweiligen Drittanbieter. Das Meldeformular überträgt nur die aktiv eingegebenen Meldedaten und technisch erforderlichen Verbindungsdaten an den eigenen Server; es enthält kein Drittanbieter-Tracking.
Es findet keine ausschließlich automatisierte Entscheidung mit rechtlicher oder ähnlich erheblicher Wirkung im Sinne von Art. 22 DSGVO statt. Spiel- und Lernwerte dienen nur der Darstellung von Fortschritten innerhalb der App.
Diese Datenschutzerklärung wird angepasst, wenn sich Funktionen, eingesetzte Dienste oder die Rechtslage ändern. Die jeweils aktuelle Fassung ist auf dieser Seite abrufbar. Bei wesentlichen Änderungen innerhalb eines bestehenden Nutzungsverhältnisses erfolgt zusätzlich ein angemessener Hinweis.
Informationsrevision: 2026-10-09 · Textstand: 9. Oktober 2026
Bestätigungsfassung: 2026-08-22. Diese Klarstellungen und Einschränkungen führen keine neuen Zwecke ein. Bestehende Bestätigungen bleiben ihrer damaligen Fassung zugeordnet; allein diese Informationsrevision verlangt keine erneute Bestätigung und heilt keine fehlende oder unwirksame Einwilligung.
Archivierter Wortlaut vor der Informationsrevision vom 6. Oktober 2026 (gesichert am 6. Oktober 2026).